Schulprogramm der BBS Münden

Unser Schulprogramm wurde am 17. September 2002 von der Gesamtkonferenz einstimmig  und vom Schulvorstand am 06. Oktober 2005 in der überarbeiteten Version beschlossen.

                                                                                                       

1. Situationsbeschreibung


Die BBS Münden liegt im Landkreis Göttingen, der auch Schulträger ist. Die obere Dienstaufsicht obliegt der Landesschulbehörde Braunschweig .


Die Schule nimmt bis zum 31.07.2007 am Landesschulversuch „Projekt Regionale Kompetenzzentren“ (ProRe-Ko) teil. Für die Dauer des Landesschulversuchs „ProReKo“ obliegt die obere Dienstaufsicht dem Kultusministe-rium Nds.


Hann. Münden ist die südlichste Stadt des Bundeslandes Niedersachsen und gehört nach der Meinung von Ale-xander von Humboldt zu den schönsten Städten Europas. In unserer Stadt vereinen sich die Flüsse Werra und Fulda zur Weser. Unsere Nachbarstädte mit ähnlichen und divergierenden Bildungsangeboten sind Göttingen, Kassel und Witzenhausen. Wir sind eine kleine moderne Schule mit ca. 1000 Schülerinnen und Schülern, die von ca. 65 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet und in ihren Lernprozessen begleitet werden.


Unser Organisationsplan umfasst die Fachbereiche:


  • Wirtschaft und Verwaltung
  • Technik
  • Pflege –Therapie - Hauswirtschaft


Unsere Schule ist überschaubar, die Lehrkräfte kennen sich untereinander, wir kennen unsere Schülerinnen und Schüler – wir sind eine Schule im ländlichen Raum, wo die „Welt weitgehend noch in Ordnung“ ist. Die Schüler und Schülerinnen werden von einem jungen Kollegium unterrichtet, das Durchschnittsalter der Pädagoginnen und Pädagogen liegt unter 45 Jahren. Unser Motto lautet: „gemeinsam Wege gehen“.



2. Die pädagogische Grundorientierung der Schule


Unser Leitbild


Präambel:


Dieses Leitbild wurde am 29. November 2000 von der Gesamtkonferenz der BBS Münden beschlossen und gem. Beschluss des Schulvorstandes v. 06. Oktober 2005 fortgeschrieben. Es stellt einen Handlungsrahmen aller an dieser Schule Beschäftigten dar und verpflichtet zur Einhaltung. Wir wollen durch das "Leben" dieses Leitbildes überzeugen, unsere Schülerinnen und Schüler in diesem Geiste bilden und erziehen sowie Schule gestalten.


Unsere Schule ...

  • eröffnet den Schülerinnen und Schülern durch ein zukunftsweisendes und regional abgestimmtes Bildungsange-bot Berufsperspektiven
  • erhöht ständig die Qualität der Ausbildung durch die aktive Kooperation mit den Ausbildungspartnern, Instituti-onen in der Region, allgemeinbildenden Schulen, Hochschulen wie auch Partnerschulen im Ausland
  • verfügt über eine zeitgerechte Ausstattung an Lehr- und Lernmitteln
  • schafft durch die attraktive Gestaltung der Innen- und Außenräume eine Atmosphäre, in der sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch unsere Gäste wohl fühlen. Sie ist ein Ort, mit dem sich alle hier Arbeitenden identifizieren


Unsere Lehrerinnen und Lehrer ...

  • sind Berufspädagogen, die Schülerinnen und Schüler auf ihren Ausbildungs- und Entwicklungswegen individuell begleiten und beraten
  • erproben innovative pädagogische Konzepte, - die zu messbarem Lernzuwachs und zu größerer Leistungsfähig-keit, - die zu selbständigem Arbeiten und Lernen sowie zu mehr Eigenverantwortlichkeit im Lernprozess bei Schülerinnen und Schülern führen und wenden diese Konzepte an
  • praktizieren Teamarbeit– sowohl im Kerngeschäft Unterricht als auch in den Fraktalen und gesamtschulisch
  • stehen ein für einen offenen, fairen und respektvollen Umgang aller Beteiligten miteinander


Unser pädagogisches Ziel ...

  • ist die zeitgemäße Vermittlung von berufsspezifischem Wissen, sozialer-, personaler und Methoden- Kompetenz
  • erreichen wir in gemeinsamer Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern, den Eltern sowie Erziehungsbe-rechtigten und den Kooperationspartnern



3. Konzepte und Perspektiven für die weitere Arbeit


  • Unsere Lehrerfortbildung

 
Wir organisieren Fortbildungen, um im Unterricht fachlich und methodisch aktuell zu sein! Die Fortbildungen werden im Team geplant, Erkenntnisse werden gemeinsam eingeführt. Wir organisieren auch Fortbildungen, um unsere Schülerinnen und Schüler professionell beraten und unterstützen zu können.

  • Unsere Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern


Wir arbeiten mit unseren Schülerinnen und Schülern an schulischen und außerschulischen Projekten und Prob-lemen. Bei der Benotung und Bewertung schaffen wir Transparenz.


  • Wir passen unsere Schule den sich ändernden gesellschaftlichen Bedingungen an


Wissenschaftliche Erkenntnisse, die zu größerem Lernerfolg führen, werden aufgenommen und umgesetzt

Wir verbessern ständig das Ansehen unserer Schule in der Öffentlichkeit und erweitern unser Angebot mit att-raktiven Bildungsgängen.

  • Wir verbessern die Rahmenbedingungen an unserer Schule


Die Ausstattungen der Klassenräume, Bibliothek / Mediothek, Werkstätten, Labore und Facharbeitsräume ent-sprechen den aktuellen methodischen und fachlichen Anforderungen.


  • Wir verbessern die Zusammenarbeit der Lehrkräfte


Die Teamarbeit der Lehrerinnen und Lehrer wird konsequent weiter entwickelt. Wir fördern ein gutes Betriebs-klima.


  • Wir verbessern die Kooperation mit unseren Ausbildungspartnern


Wir berücksichtigen mit unserem Lehrplan die Bedürfnisse unserer Ausbildungspartner

Wir nutzen die Kompetenzen unserer Kooperationspartner für den Schulalltag.
Wir pflegen gute Kontakte zu Betrieben und Einrichtungen.


4. Unser Arbeitsprogramm


Gesamtschulisch:


  • Weiterentwicklung der Schule durch das Qualitätsmanagement: EFQM-Gestaltung der Schule zum „Lebensraum mit Niveau“ für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer mit entsprechender Ausstrahlung nach au-ßen
  • Entwicklung der Schule zum regionalen Kompetenzzentrum im Rahmen von ProReKo
  • Weiterentwicklung der Schule durch ein gezieltes Personalmanagement
  • Stete Aktualisierung der Schulcharta
  • Gute Zusammenarbeit mit den allgemeinbildenden Schulen der Region
  • Kontaktpflege mit unseren Betrieben, Einrichtungen Kooperationspartnern und Partnerschulen im Ausland


Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung


  • Weiterentwicklung des Lernbüros
  • Durchführung von Schülerprojekten
    • a) Reiseunternehmen: „BBS Reiselust“
    • b) BBS Office – Shop
    • c) Denkfehler (Schülerredaktion)
  • Aktualisierung, Planung, Gestaltung und Betrieb der EDV
  • Stete Aktualisierung der Lernfelder
  • Weiterentwicklung und Gestaltung der Einführungswoche
  • Zusammenarbeit mit Betrieben
  • Einführung bedarfsgerechter Schulformen


Fachbereich Technik


  • Einrichtung neuer Schulformen in der Kraftfahrzeugmechatronik
  • Weiterentwicklung der Lernfelder
  • Aktualisierung und Umgestaltung der Werkstätten
  • Weiterentwicklung und Gestaltung der Einführungstage/-woche
  • Lehrer/innen – Schüler/innen – Vereinbarungen zur
  • gemeinsamen Organisation und Gestaltung von Unterricht
  • Zusammenarbeit mit Betrieben und Innungen



Fachbereich Pflege – Therapie – Hauswirtschaft


  • Weiterentwicklung des Pflege-Therapie-Zentrums
  • Gestaltung von Schülerprojekten
  • Aktualisierung der Lernfelder
  • Schülerprojekt „Schulkiosk“ weiterentwickeln
  • Weiterentwicklung und Gestaltung der Einführungswoche
  • Lehrer/innen – Schüler/innen – Vereinbarungen zur
  • Gemeinsame Organisation und Gestaltung von Unterricht
  • Zusammenarbeit mit den Behindertenwerkstätten
  • Zusammenarbeit mit den Einrichtungen / Pflege und Therapie
  • Aufbau von internationalen Schulpartnerschaften



5. Es unterstützen uns:


in Fortbildung und Zusammenarbeit


  • Fachhochschule Wolfenbüttel
  • UNI Kassel
  • Studienseminare Braunschweig und Göttingen


bei der Beratung der Schülerinnen und Schüler


  • Arbeiterwohlfahrt Hann. Münden
  • Jugendamt des Landkreises
  • Bewerbertraining (Sparkasse Münden)
  • Agentur für Arbeit


im finanziellen Bereich


Haushaltsmittel des Landkreises

Schul - Budget des Landkreises

- Div. Sponsoren
- Budget des Landes Niedersachsen
- Förderverein der BBS Münden



6. Evaluation:


  • Interne Evaluation im Kernbereich Unterricht
  • Jährliche Durchführung von
    • Schülerbefragungen
    • Mitarbeiterbefragungen
    • Betriebsbefragungen
  • Externe Evaluation
    • Ermittlung landesweiter Kennzahlen
  • Auswertung der QM-Daten und Festlegung/Bearbeitung der Verbesserungsbereiche.