Fachoberschule Gesundheit und Soziales

Fachoberschule Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Gesundheit und Pflege 

Das Ausbildungsziel 

Die Fachoberschule Gesundheit und Pflege ist eine zweijährige Schulform, deren Ziel der Erwerb der Fachhochschulzugangsberechtigung ist. Der Unterricht dient der Hinführung zur Studierfähigkeit. 

Die allgemeine Fachhochschulreife berechtigt zum Studium an  Fachhochschulen und an Hochschulen aller Fachrichtungen. 

Eingangsvoraussetzung 

  • für die Klasse 11  der Realschulabschluss und ein Praktikumsplatz
  • für die Klasse 12  eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Versetzungszeugnis der Klasse 11. 

Die  Ausbildungsinhalte 

In der Klasse 11 dieser Schulform ist ein Praktikum von 960 Stunden im Bereich Gesundheit und Pflege vorgesehen. 

An drei Wochentagen findet der praktische Anteil der Ausbildung in entsprechenden Betrieben statt. Es wird von der Schule betreut und fließt in die Notengebung ein. 

An zwei Schultagen pro Woche werden 12 Stunden in den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften, Politik, evtl. Sport, Religion und 4 Stunden fachbezogene Aspekte von Gesundheit und Pflege unterrichtet. 

Die Klasse 12 bereitet auf den theoretischen Teil der Prüfung vor. 

Es werden 30 Stunden Unterricht, davon 18 in den allgemeinbildenden Fächern, erteilt.  In dieser Klasse steht die Vorbereitung auf die Prüfungen im Vordergrund. 

Wen wollen wir ansprechen? 

Mit diesem Angebot bieten wir den Absolventinnen unserer Ausbildungsgänge  Ergotherapie, Altenpflege, Pflegeassistenz und der Hauswirtschaft die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erwerben. 

Auch interessierten Realschulabsolventen und - absolventinnen, die beruflich den Bereich Gesundheit und  Pflege anstreben, bietet sich hiermit eine gute Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erwerben. 

Die Fachoberschule Gesundheit/Pflege bereitet inhaltlich auf einen Bereich vor, der in absehbarer Zeit einen hohen Personalbedarf haben wird. Dies trifft besonders auf vielfältigste Berufe in der Pflege und im Bereich Gesundheit zu. Auf Grund der demographischen Entwicklung zeichnet sich bereits heute ab, dass immer mehr Menschen im Alter  pflegerische und gesundheitliche Unterstützung in Anspruch nehmen werden.